Nachdem sich der Bremsenreiniger aus der Dose bei vielen Gelegenheiten
doch sehr bewährt hat um schnell mal fettige Motor- und Getriebeteile
zu reinigen hat mein Bruder gedacht, was für einen Kübelmotor gut ist,
kann für die Dunstabzughaube in seiner Küche nicht schlecht sein. Gesagt
getan - Haube ist sauber und fettfrei, nur noch den Lüfter der Abzughaube
einschalten um den Geruch wegzubekommen: BUMM. Der Abrissfunke des Elektromotors
hat das Gemisch entzündet. Ausser versengten Haaren an Arm und Kopf, einer
geschockte Familie und einer wirklich sehenswerten blauen Stichflamme
ist nicht viel passiert, aber stellt Euch das mal an einem Motor mit vollem
Vergaser und Tank vor - au Backe :-(
Schraubt schön vorsichtig. Hannes
... mit Bremsenreiniger habe ich auch warme Erfahrungen gemacht: Bei meinem
Teilsynchrongetriebe - natürlich ausgebaut auf der Werkbank - waren die
Trommeln fest. Also erstmal ordentlich Rostlöser durch die Nachstellöffnung
rein. Zwei Tage gewartet, kein Erfolg. Dann die gloreiche Idee, den Belagabrieb
schön mit Bremsenreiniger rausspülen. Gesagt, getan, auch kein Erfolg.
Am nächsten Tag (!) kam die Brachialmethode: warmmachen. Womit ich nicht
gerechnet habe, waren die mit Röstlöser und Bremsenreiniger getränkten
Beläge. Da war noch so viel Brennbares drin, dass es eine schöne Flamme
aus den Löchern für die Radschrauben und die Nachstellöffnung gab. Es
wurde in Minutenschnelle mollig warm in der Werkstatt. Das Zeug brennt
ganz schön lange. Aber danach gingen die Trommeln ganz wunderbar runter...
[Mausi sagt: dennoch bitte nicht nachahmen!!!]
Gruss, Ulli
